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Die wichtigsten Elterngeldinfos im Überblick

Elterngeld in fünf Punkten - Elterngeld...

  • ist eine staatliche Sozialleistung für Eltern
  • bekommt man unabhängig von der Erwerbssituation
  • beantragt man nach der Geburt des Kindes
  • beträgt mindestens 300,- EUR, maximal 1.800,- EUR pro Lebensmonat
  • birgt sehr viele Möglichkeiten

Wer hat Anspruch auf Elterngeld?

Hier die fünf wichtigsten Voraussetzungen, um Elterngeld zu erhalten:
  1. Sie haben Ihren Wohnsitz oder Ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland
  2. Sie leben mit Ihrem Kind im selben Haushalt
  3. Sie betreuen und erziehen das Kind selbst
  4. Während des Elterngeldbezuges sind Sie maximal mit 30 Wochenstunden erwerbstätig
  5. Ihr zu versteuerndes Einkommen im letzten Jahr betrug nicht mehr als 250.000 EUR, bzw. 500.000 EUR (Elternpaare)

Voraussetzungen, um Elterngeld zu erhalten

Mehr Videos mit allen Infos rund um Elterngeld erhalten Sie in unserem Elterngeldkurs.
Elterngeld ist eine staatliche Sozialleistung zur Förderung von Eltern, die nach der Geburt ihres Kindes ihre Erwerbstätigkeit zugunsten der Kinderbetreuung ganz oder teilweise einstellen.
Um Elterngeld zu erhalten, muss man seine Erwerbstätigkeit zugunsten der Kinderbetreuung ganz oder teilweise einschränken. Selbständige und Gewerbetreibende können im Regelfall den Umfang ihrer Erwerbstätigkeit selbst bestimmen bzw. lenken. Gegebenenfalls können sie auch jemanden einstellen der z.B. die Aufträge betreut und abwickelt. Selbständige und Gewerbetreibende sind daher von der sog. Elternzeit nicht betroffen, da sie im Regelfall keinen Arbeitgeber haben.

Damit aber Arbeitnehmer ihre Erwerbstätigkeit einschränken können, bedarf es einer Art "Sonderurlaub" oder eine flexible Teilzeitermöglichung. Um dies den Arbeitnehmern zu garantieren, implementierte der Gesetzgeber die sog. Elternzeit in das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BBEG), damit diese einen gesetzlichen Anspruch auf diese Art von "Sonderurlaub" oder eine flexible Inanspruchnahme von Teilzeitmodellen haben können.
Für den Anspruch auf Elterngeld ist es nötig, dass Sie Ihr Kind selbst betreuen und erziehen. Das bedeutet konkret, dass Ihnen (und ggf. Ihrem Partner) die "Betreuungs- und Erziehungshoheit" obliegt.

Eine Betreuung des betreffenden Kindes durch Dritte (KiTa, Tagesmutter, Verwandte, etc.) ist nicht schädlich, andernfalls wäre die Inanspruchnahme der Partnerbonusmonate, bei denen beide Elternteile mind. 25 Wochenstunden erwerbstätig sein müssen, nicht umsetzbar.
Um Elterngeld zu erhalten dürfen Sie im Durchschnitt nicht über 30 Wochenstunden einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Das heißt, wenn Sie Arbeitnehmer sind, dürfen Sie maximal eine regelmäßige Wochenarbeitszeit von 30 Stunden vereinbaren.

Wenn Sie Selbständig oder Gewerbetreibender sind, müssen Sie der jeweiligen Elterngeldstelle hinreichend glaubhaft machen, dass Sie nicht mehr als 30 Wochenstunden Ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen. Dies erfolgt regelmäßig durch eine schriftliche Erklärung über die Erwerbstätigkeit selbst und welche Maßnahmen für den Elterngeldbezugszeitraum ergriffen wurden, damit Sie nicht mehr als die erlaubte Stundenanzahl tätig sind (bspw. extra eingestelltes Personal, Annahmestop für Aufträge, etc.).

Die Berechnung des Elterngeldes

Wie hoch ist mein Elterngeld?

Basiselterngeld beträgt mindestens 300 EUR, höchstens jedoch 1.800 EUR im Monat. Wird Elterngeld-Plus beantragt, halbieren sich diese Beträge (doppelt so viele Elterngeld Plus Monate). Grundsätzlich orientiert sich die Höhe des Elterngeldes an der Höhe des vorgeburtlichen Einkommens, welches nach der Geburt (z.T.) entfällt. Die Höhe entspricht ca. 65 bis 67 % des vorherigen Einkommens, bzw. des Einkommenswegfalls, wobei die Ersatzrate bei niedrigen Einkommen auf bis zu 100% steigen kann.

Ihr Elterngeld wird sehr individuell anhand Ihrer Einkommenssituation berechnet. Nutzen Sie unseren kostenfreien Rechner oder noch besser: unsere Elterngeldberatungssoftware, um Ihr Elterngeld sehr konkret zu berechnen.

Wieviel kann ich dazuverdienen?

Erzielt man während seiner Bezugsmonate anzurechnendes Einkommen aus nichtselbstständiger oder selbstständiger Tätigkeit, wird das Elterngeld nur noch anteilig ausgezahlt. Der Zuverdienst wird jedoch nicht einfach "abgezogen". Die Elterngeldstelle ermittelt in einer komplexen Berechnung den Differenzbetrag vom Elterngeld-Netto (der durchschnittliche mtl. Verdienst des Antragstellers im Bemessungszeitraum) und dem anzurechnenden Zuverdienst. Die zuvor ermittelte Ersatzrate (i.d.R. 65 Prozent) wird dann nur noch auf den Differenzbetrag angewendet und als Elterngeld ausgezahlt.

Während ElterngeldPlus können Sie Ihr hälftiges vorgeburtliches Nettoeinkommen anrechnungsfrei hinzuverdienen. Nutzen Sie unsere Elterngeldberatungssoftware, um die Auswirkung eines Zuverdienstes in Ihrem konkreten Fall genau auszurechnen.

Den optimalen Bezugszeitraum wählen

Die Möglichkeiten, wie Sie Elterngeld beantragen können, sind sehr vielseitig. Ob Sie ausschließlich Basiselterngeld, ausschließlich ElterngeldPlus oder eine Kombination aus beidem wählen sollten, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Was ist der Unterschied zwischen Basiselterngeld, Elterngeld Plus und den Partnerschaftsbonusmonaten?

Basiselterngeld, Elterngeld Plus und Partnerschaftsbonusmonate sind die drei derzeit verschiedenen Arten des möglichen Elterngeldbezuges. In folgender Übersicht sind diese Arten anhand lebensnaher Beispiele vorgestellt:

Basiselterngeld ist das typische Elterngeld schlechthin. Beiden Elternteilen stehen zusammen 14 Monate Basiselterngeld zu. Die Aufteilung kann beliebig erfolgen, jedoch kann ein Elternteil höchstens 12 Monate (Ausnahme: Alleinerziehende) in Anspruch nehmen. Es müssen mindestens zwei Monate Basiselterngeld in Anspruch genommen werden. Nur ein einzelner Monat Basiselterngeld ist nicht vorgesehen. Auf die Inanspruchnahme von Elterngeld kann verzichtet werden.

Beispiel:

Vater und Mutter sind beide angestellt. Ihr gemeinsames Kind wurde am 23.08.2019 geboren. Sie wählen die "klassische" Aufteilung der Elterngeldmonate, indem die Mutter die ersten zwölf Lebensmonate Elterngeld in Anspruch nimmt und der Vater den 13. und 14. Lebensmonat Elterngeld beansprucht (die sog. Vätermonate).

Das (Netto-)Einkommen der Mutter beträgt 2.093,- EUR, weshalb ihr Elterngeldanspruch 1.360,- EUR (= 65% von 2.093,- EUR) beträgt. Das (Netto-)Einkommen des Vaters beträgt 1.967,- EUR, weshalb sein Elterngeldanspruch 1.278,- EUR (= 65% von 1.967,- EUR) beträgt.

Nach diesen 14 Lebensmonaten des Kindes ist grundsätzlich der Elterngeldanspruch aufgebraucht (Ausnahme: Inanspruchnahme von Partnerschaftsbonusmonaten). Basiselterngeld kann nicht über den 14. Lebensmonat des Kindes hinaus in Anspruch genommen werden (wohl aber Elterngeld Plus oder Partnerschaftsbonusmonate).

Beispiel Basiselterngeldmonate

Für Kinder, die ab 01.07.2015 geboren wurden, kann neben dem Basiselterngeld auch Elterngeld Plus beantragt werden. Ein Elterngeld Plus Monat kann wie ein halber Basiselterngeldmonat angesehen werden. Die Elterngeldhöhe entspricht 50% des Basiselterngeldmonats. Beide Elternteile könnten somit doppelt so lang Elterngeld beantragen (bis zum 28. Lebensmonat des Kindes). Durch das Elterngeld Plus ergeben sich mehrere Bezugsoptionen von Elterngeld und damit viele Gestaltungsmöglichkeiten.

Beispielssachverhalt:

Vater und Mutter sind beide angestellt. Ihr gemeinsames Kind wurde am 23.08.2019 geboren. Sie wählen folgende Elterngeldarten:

Die Mutter möchte die ersten fünf Lebensmonate des Kindes Basiselterngeld beziehen. Ab dem sechsten Lebensmonat möchte sie bis zum 15. Lebensmonat Elterngeld Plus beziehen. Ab dem 13. Lebensmonat beginnt die Mutter wieder ihre Erwerbstätigkeit als Angestellte mit 30 Wochenstunden. Ab dem 16. Lebensmonat geht sie wieder voll arbeiten.

Der Vater möchte mit der Mutter zusammen den fünften Lebensmonat Basiselterngeld beziehen. Ab dem 16. Lebensmonat des Kindes arbeitet er nur noch Teilzeit (30 Wochenstunden) und möchte sechs Monate Elterngeld Plus beziehen. Ab dem 22. Lebensmonat geht auch er wieder Vollzeit seiner Erwerbstätigkeit nach.

Beispiel Basiselterngeldmonate Höhe des Elterngeld Anspruches:

Das (Netto-)Einkommen der Mutter beträgt 2.093,- EUR, weshalb ihr Elterngeldanspruch in den ersten fünf Monaten (= Basiselterngeldmonate) 1.360,- EUR (= 65% von 2.093,- EUR) beträgt.

Vom 6. bis 12. Lebensmonat geht die Mutter keiner Erwerbstätigkeit nach und bezieht Elterngeld Plus. Da die Mutter kein Einkommen in diesem Zeitraum hat, beträgt ihr Elterngeld Plus 680,- EUR (hälftiges Basiselterngeld). Da sie ab dem 13. Lebensmonat wieder erwerbstätig wird (30 Wochenstunden), erhält sie Einkommen. Der Anspruch auf Elterngeld Plus verringert sich dadurch auf ca. 320,- EUR.

Rechnung:

  • (Netto-)Einkommen während Teilzeit entspricht 1.600,- EUR.

  • Das bedeutet einen Einkommenswegfall in Höhe von 493,- EUR (2.093 EUR - 1.600 EUR).

  • Davon 65% Elterngeld Plus ergibt 320,- EUR.

Das Einkommen des Vaters beträgt 1.967,- EUR, weshalb sein Elterngelsanspruch im fünften Lebensmonat 1.278,- EUR (= 65% von 1.967,- EUR) beträgt. Sein Elterngeld Plus Anspruch ab dem 16. bis 21. Lebensmonat beträgt unter Berücksichtigung seines Einkommens aus Erwerbstätigkeit 303,- EUR. Das Elterngeld Plus während seiner 30 Wochenstunden-Teilzeit berechnet sich wie folgt:

  • (Netto-)Einkommen während Teilzeit entspricht 1.500,- EUR.

  • Das bedeutet einen Einkommenswegfall in Höhe von 467,- EUR (1.967 EUR - 1.500 EUR).

  • Davon 65% Elterngeld Plus ergibt 303,- EUR.

Damit schöpften die Mutter und der Vater ihre Elterngeldmonate voll aus (Ausnahme: Inanspruchnahme von Partnerschaftsbonusmonaten). Wichtig: Elterngeld muss ab dem 15. Lebensmonat lückenlos in Anspruch genommen werden, d.h. es darf ab diesem Zeitpunkt kein Lebensmonat "pausiert" werden.

Für Kinder, die ab 01.07.2015 geboren wurden, kann neben dem Basiselterngeld und Elterngeld Plus, auch die sog. Partnerschaftsbonusmonate beantragt werden.

Partnerschaftsbonusmonate sind acht weitere Elterngeld Plus Monate (vier pro Elternteil), die man an vier aufeinander folgenden Lebensmonaten des Kindes beanspruchen kann. Um Partnerschaftsbonusmonate erhalten zu können müssen zwei Voraussetzungen vorliegen:

  1. Die allgemeinen Voraussetzungen müssen an vier aufeinanderfolgenden Lebensmonaten bei beiden Elternteilen parallel vorliegen und

  2. beide Elternteile müssen in diesem Zeitraum mindestens zu 25 Wochenstunden und dürfen höchsten zu 30 Wochenstunden erwerbstätig sein.

Hier fördert der Gesetzgeber also eine Teilzeiterwerbstätigkeit beider Eltern mit dem Ziel, dass die Betreuung und Erziehung des Kindes von beiden Elternteilen möglichst gleichermaßen übernommen wird.

Beispiel:

Sachverhalt wie bei Elterngeld Plus, nur mit folgender Abwandlung:

  • - Die Mutter arbeitet ab dem 16. Lebensmonat des Kindes weiter Teilzeit mit 30 Wochenstunden und möchte ab dem 22. Lebensmonat gemeinsam mit dem Vater die Partnerschaftsbonusmonate in Anspruch nehmen.

  • - Der Vater arbeitet ab dem 22. Lebensmonat weiter Teilzeit mit 30 Wochenstunden und beantragt gemeinsam mit der Mutter 4 Partnerschaftsbonusmonate.

Beispiel Basiselterngeldmonate

Höhe des Elterngeld-Anspruches:

Durch die Inanspruchnahme der Partnerschaftsbonusmonate erhält die Mutter für die 22. bis 25. Lebensmonate insgesamt vier weitere Elterngeld Plus Monate. das heißt, unter Berücksichtigung ihres Einkommens erhält sie pro Monat 320,- EUR (vgl. Rechnung Elterngeld Plus).

Durch die Inanspruchnahme der Partnerschaftsbonusmonate erhält der Vater für die 22. bis 25. Lebensmonate insgesamt vier weitere Elterngeld Plus Monate, das heißt, unter Berücksichtigung seines Einkommens erhält er pro Monat 303,- EUR (vgl. Rechnung Elterngeld Plus).

Um die bestmögliche Variante für Sie herauszufinden, empfehlen wir unsere Elterngeldberatungssoftware oder eine persönliche Beratung.

Infos rund ums Antragsverfahren

Wo beantragt man Elterngeld?

Für die Festsetzung des Elterngeldes sind die Elterngeldstellen zuständig. Jedes Bundesland regelt eigenständig, wie es das Elterngeld verwaltet. In der Regel sind die Kreise und die kreisfreien Städte zuständig und haben eine Behörde im Jugend- oder Sozialamt angesiedelt. Es gibt aber auch Ausnahmen. In Baden-Württemberg zum Beispiel ist lediglich eine einzige Stelle zuständig: Die landeseigene Staatsbank "L-Bank".

Welche Elterngeldstelle für Sie zuständig ist und weitere Kontaktinformationen finden Sie hier.

Wann wird Elterngeld ausgezahlt?

Elterngeld wird regelmäßig am ersten Tag des Lebensmonats für den kommenden Lebensmonat ausgezahlt. Fällt dieser Tag auf ein Wochenende oder Feiertag, verschiebt sich der Auszahlungstermin auf den nächsten Bankarbeitstag.

Beispiel:

Das Kind ist am 05.03.2016 geboren. Das Elterngeld wurde in korrekter Höhe mit Bescheid vom 20.04.2016 festgesetzt. Am 05.05.2016 (Donnerstag) erhält der Antragsteller das Elterngeld für den dritten Lebensmonat. Da der 05.06.2016 ein Sonntag ist, verschiebt sich die Auszahlung des Elterngeldes für den vierten Lebensmonat auf den 06.06.2016 (Montag).

Eine Auszahlung in einer Summe oder andere Auszahlungsmodalitäten sind nicht vorgesehen.

Wie beantrage ich Elterngeld?

Elterngeld ist zwingend schriftlich und förmlich auf den jeweiligen Antragsformularen zu beantragen. Jedes Bundesland hat eigene Antragsformulare, die Formulare Ihres Bundeslandes finden Sie hier.

Neben den Antragsformularen sind auch noch weitere persönliche Unterlagen vorzulegen:

  • Vollständig ausgefülltes und von beiden Elternteilen unterschriebenes Elterngeld-Formular

  • Geburtsurkunde oder Geburtsbescheinigung des Kindes

  • Personalausweiskopie der Eltern

  • Einkommensnachweis (Gehaltsabrechnungen bei Angestellten; Steuerbescheid des Jahres vor der Geburt des Kindes bei Selbständigen)

  • Falls die Mutter Beamtin oder Soldatin ist, die Bescheinigung über Dienstbezüge während des Mutterschutzes sowie über Zuschüsse zu diesen Bezügen oder Bescheinigung des Dienstherrn

  • Krankenkassenbescheinigung über das Mutterschaftsgeld

  • Bescheinigung über den Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld oder bei privater Krankenversicherung die Bescheinigung über das Krankentagegeld während des Mutterschutzes

  • Arbeitgeberbescheinigung über Elternzeit

Sparen Sie sich den Aufwand, die Antragsformulare auszufüllen und nutzen Sie unsere unsere Elterngeldberatungssoftware.

Elterngeldstellen & Antragsformulare

Welche Elterngeldstelle für Sie zuständig ist und weitere Kontaktinformationen finden Sie hier. Außerdem weitere wichtige Informationen und Dokumente wie Öffnungszeiten, Adresse und Ihren passenden Antrag.

Finden Sie Ihre Elterngeldstelle
Videos

Hier finden Sie informative und detaillierte Videos zum Thema Elterngeld & Co, die Ihnen beim Ausfüllen Ihres Antrages helfen und erste Fragen beantworten. Diese finden Sie auch auf unserem Youtube-Kanal.

Zu den Videos

Ja. Vor der Geburt des Kindes kann der Antrag noch nicht abgegeben werden. Ab der Geburt ist Folgendes zu beachten: Elterngeld wird rückwirkend nur für die letzten drei Monate vor Beginn des Monats geleistet, in dem der Antrag eingegangen ist.

Beispiel:

Geburt am 05.03.2016 / Antrag am 20.08.2016
Der Elterngeldantrag ging im sechsten Lebensmonat des Kindes bei der Elterngeldstelle ein. Deshalb kann Elterngeld nur für die Zeit des dritten, vierten und fünften Lebensmonats gezahlt werden. Für den ersten und zweiten Lebensmonat wurde der Antrag damit zu spät eingereicht.

Geburt am 05.03.2016 / Antrag am 29.06.2016
Der Elterngeldantrag ging im vierten Lebensmonat des Kindes bei der Elterngeldstelle ein. Deshalb kann Elterngeld für die Zeit des ersten, zweiten und dritten Lebensmonats gezahlt werden. Als letzter Termin, um Elterngeld für den ersten Lebensmonat zu erhalten muss in diesem Beispiel der Antrag bis zum 04.07.2016 (letzter Tag im vierten Lebensmonat) eingereicht werden.

Elterngeld wird nicht für Kalendermonate ausgezahlt! Die Auszahlung orientiert sich vielmehr an den sogenannten Lebensmonaten des Kindes. Der erste Lebensmonat des Kindes beginnt mit dem Tag der Geburt und endet nach Ablauf eines Monats.

Beispiel - Das Kind wurde am 05.03.2016 geboren:

Der erste Lebensmonat beginnt am 05.03.2016 und endet mit Ablauf des 04.04.2016.
Der zweite Lebensmonat beginnt am 05.04.2016 und endet mit Ablauf des 04.05.2016.
Der sechste Lebensmonat beginnt am 05.08.2016 und endet mit Ablauf des 04.09.2016.
Der 14. Lebensmonat beginnt am 05.04.2017 und endet mit Ablauf des 04.05.2017.
usw.

Bemessungszeitraum nennt man den Zeitraum, in welchem das elterngeldrelevante Einkommen vor der Geburt des Kindes erzielt wird.

Bei Arbeitnehmern ist regelmäßig der sogenannnte 12-Monatszeitraum vor der Geburt des Kindes der Bemessungszeitraum (Achtung, kann sich durch Mutterschaftsleistungen ggf. verschieben!).

Bei Selbständigen und Gewerbetreibenden ist der Bemessungszeitraum im Regelfall der letzte steuerliche Veranlagungszeitraum, das ist normalerweise das letzte Kalenderjahr vor der Geburt des Kindes. Auch hier kann es aber Verschiebungen geben.

Bei sog. Mischeinkommen (Einkommen aus selbstständigem und nichtselbstständigem Einkommen) gilt der Grundsatz der Selbständigen und Gewerbetreibenden, d.h. auch hier ist der Bemessungszeitraum normalerweise das letzte Kalenderjahr vor der Geburt des Kindes.

Bezugszeitraum nennt man den Zeitraum des Elterngeldbezuges. Das sind die entsprechenden Lebensmonate des Kindes in denen ein Anspruch auf Elterngeld besteht.

Zu kompliziert? - Unser Tipp

Die Elterngeldregelungen können kompliziert sein. Machen Sie es sich einfach und nutzen Sie wie viele andere Eltern unsere Serviceangebote, um Ihr Elterngeld bestmöglich zu beantragen. Wir bieten Ihnen viele Möglichkeiten Ihren Elterngeldantrag so einfach und unkompliziert wie möglich zu erstellen:

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Herzliche Grüße,
Felix Böhme, Diplom Finanzwirt (FH)

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Elisabeth F.

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